27.11.2013

Jahreshauptversammlung der Aktionäre am 25.11.2013

Videos der Reden von Watzke und Treß

Watzke wies auf das enorme Wachstumspotential bei der TV Auslandsvermarktung ab 2015 hin, man würde es "deutlich und dramatisch" spüren. In der Tat diese Einnahmen werden sich für die Bundesliga verdoppeln, bei Borussia Dortmund wird es sogar ein vielfaches davon:

TV Auslandsvermarktung

Es gäbe darüber hinaus ein deutliches Potential beim Sponsoring. Watzke freut sich auf die Verhandlung mit Evonik. Er ist sich sicher, daß mit Evonik langfristig verlängert wird und daß man dabei den internationalen Ansprüchen gerecht wird. Das klingt nach einer sehr deutlichen Steigerung. Manchester United kassiert von General Motors ab nächste Saison im Schnitt 65 Millionen Euro für die nächsten sieben Jahre.

Sponsoren

Dann machte Watzke ein Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr. Selbst als Gruppenvierter in der Champions League hätte man schwarze Zahlen geschrieben. Nun wird man mindestens Dritter, spielt also in jedem Fall im europäischen Wettbewerb weiter. Sehr interessant sein Vergleich der zu erzielenden Gewinne: In der Champions League hätte man 11 Millionen Nettogewinn, wenn man zwei Runden weiter käme, in der Euro League wären es 6-7 Millionen, wenn man drei Runden weiter käme.

Bei der Jahreshauptversammlung des e.V. am 24.11.2013 wurde zudem folgendes bekanntgegeben:

In Zukunft wolle der Verein noch mehr Aktien kaufen, um das Gewicht in der KGaA zu erhöhen.

Verein will weitere BVB Aktien kaufen




24.11.2013

Verein will weitere BVB Aktien kaufen

Nicht nur im Konzern, auch im Verein läuft es finanziell glänzend wie nie.

"Binnen drei Jahren stieg die Mitgliederzahl von rund 40.000 auf ca. 97.000. Der BVB nimmt 5 Mio. Euro an Mitgliedsbeiträgen ein und erwirtschaftete einen Gewinn in Höhe von rund 3,4 Mio. Euro - 1,5 Mio Euro mehr als im Vorjahr."

Man hat keine Verbindlichkeiten bei den Banken, ist also schuldenfrei.

Sehr interessant ist folgendes: "Rauball geht auf die finanzielle Situation des Vereins ein. Das freie Vermögen betrage rund 15 Millionen Euro in Aktien an der KGaA. Dieses Vermögen habe bislang zur Absicherung von Verbindlichkeiten gedient, sei nun aber frei, weil der Verein schuldenfrei sei.

In Zukunft wolle der Verein noch mehr Aktien kaufen, um das Gewicht in der KGaA zu erhöhen."

WAZ, 24.11.2013
Rauball mit großer Mehrheit wiedergewählt




15.11.2013

Börsenblogger

Seit geraumer Zeit wird die Aktie von Borussia Dortmund von Börsenblogger regelmäßig kommentiert. Ein paar Beispiele:

15.11.2013

Nach den zuletzt enttäuschenden sportlichen Ergebnissen könne man die Kursrücksetzer zum Einstieg nutzen. 


27.11.2012
Borussia Dortmund: Nach wie vor Fan-Spielerei als seriöse Investmentchance

Der Artikel hat einigen Wirbel ausgelöst, bei der anschließenden Diskussion ging es teilweise hoch her. Man kann es der Redaktion nicht hoch genug anrechnen, daß sie diese angenommen hat!!!


26.2.2013
Borussia Dortmund räumt mit den Vorurteilen in Sachen Fußball-Aktien auf

"Mit den jüngsten sportlichen und ökonomischen Erfolgen sowie der positiven Entwicklung beim Aktienkurs von Borussia Dortmund, könnte der Verein unter Beweis stellen, dass Aktien von Fußballvereinen mehr als nur Fan-Spielerei sein können." Das findet meine vollste Zustimmung und Anerkennung. Manchmal können Diskussionen also doch etwas bewirken, ganz eigentlich sind die Blogs genau dafür auch da.





28.08.2013

Close Brothers Seydler

Die Analysten von Close Brothers Seydler haben ihr Kursziel von 5 Euro bestätigt, dabei aber ihre Gewinnschätzungen nach unten revidiert. Begründet wird das mit den höheren Personalkosten, insbesondere für Lewandowski.

Das ist allerdings grober Unsinn. Bei der Bilanzpressekonferenz stand die Gehaltserhöhung für Lewandowski bereits fest, es wurde aber explizit auf sinkende Personalkosten hingewiesen!

Die Analysten nehmen steigende Personalkosten bei mäßigem sportlichem Erfolg an, das ist schlicht falsch. Im Falle eines Ausscheiden aus der Champions League Gruppenphase, Nichterreichen des Pokal Achtelfinales und 70 Punkten in der Bundesliga sinken die Personalkosten von derzeit 76 - 77 Millionen auf 68 Millionen.

Die Personalkosten würden nur bei einem ähnlichen Erfolg wie in der letzten Saison steigen und zwar um ca. 40%

Quellen:
Bilanz Pressekonferenz

27.08.2013

TV Auslandsvermarktung (zuletzt aktualisiert am 4.9.2016)


Der neue TV Vertrag ab 2017/18 bringt der Bundesliga insgesamt ca. 240 Mio (TV Inland 1,16 insgesamt 1,4 Mrd). Da Borussia Dortmund aus dem Leistungstopf die meisten Einnahmen erhält und die internationalen schwachen Jahre 2010/11 und 2011/12 aus der 5 Jahreswertung fallen, dürfte es bei den Gesamteinnahmen auf eine ca. Verdopplung der bisherigen Einnahmen hinauslaufen. Die Gesamteinnahmen In- und Ausland für die Bundesliga steigen um 85%. Über die Verteilung der TV Inlandseinnahmen ist noch nicht entschieden, aber auch hier dürfte Borussia Dortmund mit überproportionalen Steigerungen rechnen.

Insgesamt erhält Borussia Dortmund durch TV In- und Ausland in der Saison 16/17 ca. 63 Mio Einnahmen, die TV Einnahmen dürften also um mindestens 60 Mio steigen.

In den neuesten Quellen wird gar von rund 1,5 Mrd durch die neuen TV Verträge gerechnet, das hieße die Auslandsvermarktung könnte noch deutlicher steigen (1,16 Mrd Inland + 340 Mio Ausland)

Der Tagesspiegel, 24.8.2016

Für den weiteren Verlauf rechnet Watzke mit einem Anstieg der Auslandserlöse für die Bundesliga bis zu 500 Mio in den nächsten 5-10 Jahren.

schwatzgelb.de, 6.5.2016

BVB Analyst Oddo Seydler hat in seiner Schätzung vom 18.8. die Umsatzprognose von 325 Mio auf 414 Mio drastisch angehoben. Er schätzt nunmehr 60 Mio höhere Einnahmen durch den neuen TV Vertrag inkl. Ausland und neuer Verteilung und nannte sogar noch höhere Einnahmen als möglich. 



22.08.2013

Bilanz Pressekonferenz vom 22.8.2013

Video der kompletten Bilanzpressekonferenz

Die vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2012/13 sind sehr gut. Es wurde das obere Ende der Erwartungen erzielt, die Konsensschätzungen wurden deutlich übertroffen. Close Brothers & Seydler nannte zuletzt einen Umsatz von 292 Millionen, dieser wurde mit 305 Millionen übertroffen. Das Kursziel von CBS lautet 5 Euro.

Was mir ganz außerordentlich gefallen hat:

1. Die Personalkosten

Die Personalkosten für den Lizenskader lagen bei 77 Millionen.

Im Falle eines Ausscheiden aus der Champions League Gruppenphase und ähnlichem Abschneiden in den übrigen Wettbewerben sinken diese Personalkosten auf 68 Millionen.

Die zahlreichen Pessimisten haben ständig darauf verwiesen, daß die um 40% steigenden Personalkosten bei den Sockelbeträgen ein großes Problem darstellen würde. Das Gegenteil ist der Fall. Man müsste erneut das Champions League Finale erreichen, um auf eine Steigerung von 40% zu kommen. Das als negativ zu bezeichnen, halte ich für sehr gewagt. :eek:

2. Schulden

Wird von allen generell falsch verstanden, Fussballfans sind nun mal keine Bilanzexperten. Die 44 Millionen für Götze wurden als Forderung verbucht und kommen damit in die Gewinn- und Umsatzbilanz.

3. Einmaleffekte

Rekordergebnis in der Saison 2010/11, schön und gut, aber ohne den Sahin Transfer wäre das nicht möglich gewesen. Rekordergebnis in der Saison 2011/12, aber ohne die Transfers Kagawa/Barrios wäre das nicht möglich gewesen und so weiter und sofort.

Nun hat man in dieser Pressekonferenz mit diesen Märchen ein für allemal aufgeräumt:

Ohne Transfers stieg der Umsatz auf 253 Millionen. Das ist eine ganz krasse Steigerung auf allen Ebenen. Inklusive Transfers lag der Umsatz das Jahr davor deutlich niedriger. Klarer geht es gar nicht mehr.

4. Dividende

Sie wird um 60% angehoben. Ein ganz klares und deutliches Zeichen. Das wurde von einigen erhofft, konkret wurde aber weniger erwartet. Es ist bei Fussballaktien in Europa ein absolut einmaliger Vorgang.

5. Marktkapitalisierung

Watzke reagierte auf die ständigen Vorhaltungen, die BVB Aktie wäre keine Erfolgsgeschichte. So hat es Watzke formuliert: Am ersten Abend des Börsengangs war Borussia Dortmund am Aktienmarkt 128 Millionen wert. Bei seinem Amtsantritt am 15.2.2005 waren es 74 Millionen und zwei Tage vor der Bilanzpressekonferenz am 20.8.2013 waren es 215,6 Millionen.

Man kann die Bilanzpressekonferenz auch auf YouTube sehen, die Aussagen zur Marktkapitalisierung gibt es ab Minute 10:26: Bilanzpressekonferenz YouTube

21.05.2013

Eine Aktie für die Wand

So titelt die Süddeutsche Zeitung in ihrer Printausgabe vom 18.5.2013, der Online Ausgabe bringt einen etwas gemäßigteren Titel: "Aktien für die Fans". Der Originaltitel "Eine Aktie für die Wand" bezieht sich natürlich auf Uli Hoeneß, der im Artikel sehr prominent am Schluß zitiert wird, quasi als Fazit:

"Die Dortmund Aktien kann man an die Wand kleben. Ich werde meine verkaufen."

Was die Süddeutsche da bringt, ist gelinde gesagt eine Zumutung. Titel und Zitate, sowie großformatiges Bild sorgen für ein reißerisches Niveau, wenn dann noch vollkommen falsche Dinge behauptet werden, ist es nur noch unterstes Stammtisch Niveau. Man kann ohnehin vom Wirtschaftsteil der Süddeutschen nicht allzu viel erwarten, ich denke aber, daß eine derartig große Zeitung geradezu verpflichtet ist ein Minimum von journalistischer Sorgfaltspflicht walten zu lassen, das ist hier absolut nicht der Fall.

"Den Ausgabekurs von elf Euro erreicht die Aktie nie mehr."

Dieser Satz ist unzureichend. Es gab mehrere Ausgabekurse, das darf man nicht unterschlagen. Borussia Dortmund kommt z.Z. auf eine Marktkapitalisierung von 200 Millionen Euro. Wäre es bei den 13,5 Millionen Aktien zum Emissionspreis von 11 Euro geblieben, stünde der Aktienkurs kaum bei 3,20

Natürlich ist die Marktkapitalisierung von Borussia Dortmund seit der Emission gewachsen, aufgrund mehrerer Kapitalerhöhungen gibt es aber mittlerweile nicht 13,5 sondern 61 Millionen Aktien, daher liegt der

durchschnittliche Ausgabekurs bei 4,98.

Ziemlich sicher wird die Aktie diesen durchschnittlichen Ausgabekurs erreichen, selbst der Emissionspreis von 11 Euro ist durchaus erreichbar. Das entspräche einer Marktkapitalisierung von 670 Millionen Euro. Klingt ambitioniert, allerdings wäre es ziemlich törricht nie zu sagen. Man müsste sich einfach mit den Kenndaten der Peergroup beschäftigen, ob nun KGV oder Kurs Umsatz Verhältnis, es scheint nicht ambitioniert. Der Wert von Bayern München wird auf eine Milliarde Euro geschätzt und wird sich weiter erhöhen, die Fussballbranche und die Bundesliga insbesondere befinden sich in einer Boomsituation, die sie momentan gegen Konjunkturrisiken immun macht.

Auch Arsenal London, Real Madrid, Barcelona und Manchester United kommen auf wesentlich höhere Marktkapitalisierungen in Milliardenhöhe. Die sind auch durchaus gerechtfertigt, allerdings stimmt das Verhältnis zu Borussia Dortmund nicht.

Das durchschnittliche KGV für Real Madrid, Barcelona, Arsenal London und Bayern München liegt bei 50, durchschnittliches Kurs Umsatzverhältnis der Peergroup liegt bei 5, dem muss man eigentlich gar nichts mehr hinzufügen.

In dem Artikel wird sehr ausführlich über die Fehler der Niebaum/Meier Ära berichtet. Warum? Was hat das heutige Management mit seinen Vorgängern gemeinsam? Eigentlich nichts. Was ist daran nicht schon längst bekannt und wurde in unzähligen Artikeln aufbereitet? Was daran ist für die heutigen oder zukünftigen Aktionäre noch interessant? Nichts, oder sagen wir mal so: fast nichts.

Watzke schätzt den Anteil der BVB-Aktionäre der ersten Stunde nur noch auf rund ein Prozent.

Weiterhin wird explizit darauf hingewiesen, daß der Aktienkurs kaum auf die Verpflichtung von Jürgen Klopp reagiert hätte. Das ist so unsäglich wie fast alles an dem Artikel. Die amerikanische Investmentbank Morgan Stanley war gezwungen ihre Aktien zu verkaufen, nur das hat den Kurs ganz erheblich belastet und ließ ihn auf positive Ereignisse nicht reagieren.

Ich zitiere den CFO Thomas Treß:
"Großaktionäre, die in der Summe mehr als 50 Prozent aller Aktien gehalten hatten, haben – aus unterschiedlichsten Gründen – seit 2007 bis Mai/Juni 2010 ihre Anteile sukzessive verkauft."

Infolgedessen konnte der Aktienkurs erst nach diesen Verkäufen auf die positiven Ereignisse reagieren. In der Tat, plötzlich war der Weg frei und die Aktie hat sich knapp vervierfacht.

Eigentlich könnte man erwarten, daß die Süddeutsche Zeitung derart simple Zusammenhänge erkennen und benennen kann. Oder daß sie wenigstens die finanziellen Kennzahlen benennt (KGV für die BVB Aktie liegt bei 3,xx, Kurs Umsatzverhältnis deutlich unter 1, bisherige Dividendenrendite lag bei 2%, dafür wurde lediglich ein Zehntel des Gewinns verwendet, zukünftige Dividende wird vermutlich um mindestens 50% angehoben), oder daß die Kursentwicklung der letzten 12 Monate kommentiert (+50%) wird. Nichts davon.

Stattdessen vermutet die Süddeutsche, daß aufgrund der teilweisen hohen Umsätze bei der BVB Aktie Spekulanten unterwegs sind. Die Vermutung ist nicht von der Hand zu weisen, in diversen Foren wird schon länger der Verdacht der Manipulation geäußert. Aber was die Süddeutsche bei den Beweggründen für derlei Spekulation vermutet, halte ich für reichlich naiv.

Man würde die BVB Aktie mit einer Sportwette gleichsetzen. Das machen sicherlich einige Fans, die sind aber kaum für derartig hohe Umsätze verantwortlich. Auch der Verweis auf eine Studie der FU München, um wieviel Prozent der Aktienkurs auf Niederlagen oder Siege reagiert, ist da wenig hilfreich. Denn derartige Statistiken muss man erst mal richtig deuten.
Es ist kaum verwunderlich, daß der Aktienkurs nicht auf die vollkommen überraschende Heimniederlage gegen Hoffenheim am 18.5.2013 reagiert hat, eben weil sie letztlich unbedeutend war. Was den Markt interessiert, ist die erneute Champions League Qualifikation, sobald diese erreicht ist, sind einzelne Siege oder Niederlagen unbedeutend.

Zu guter Letzt behauptet die Süddeutsche der Sieger würde in der Champions League über 70 Millionen Euro verdienen. Ich würde mal sagen, daß das auf den Verlierer zutrifft.

Alles in allem ein ganzer Haufen von Unwahrheiten, Halbwahrheiten oder falschen Schlussfolgerungen, die hier zusammengefaselt werden.

Bleibt die Frage, warum die Süddeutsche die Meinung von Uli Hoeneß so in den Vordergrund stellt. Eigentlich war es lediglich eine Plauderrunde im Doppelpass Format, so etwas nenne ich Stammtisch. Was hat so etwas in einem großen Artikel zur BVB Aktie zu suchen?

Sicherlich gibt es einige unbedarfte Fussballfans, die Hoeneß für einen äußerst fähigen Manager halten und folglich auch seine Meinung zu der einzigen deutschen Fussballaktie beachten. Das wäre allerdings fatal! Ich brauche hier wohl nicht weiter ausführen, daß Hoeneß ein glühendes Interesse hat, den Konkurrenten klein zu reden.

Was sagt denn ein niedriger BVB Aktienkurs aus Sicht von Uli Hoeneß aus? Die Titel sind nicht so viel wert, wie es für viele den Anschein hat!!!

Also genau in seinem Sinne: "Dortmund hat keine Weltklassespieler", "Dortmund ist eine regionale Sache". Attackieren, wo man nur kann, in Dampfplauder Manier. Das nicht zu verstehen, oh je, Süddeutsche Zeitung, oh je...

Weil das alles noch nicht reicht, kommt die Steueraffäre noch dazu, mit unglaublich vielen Nachrichten, beinahe täglich. Hoeneß wäre börsensüchtig, nach Angaben seines Sohnes immer noch. Hoeneß hätte mit Telekom Aktien Millionen verloren. Uiuiui. Womit hat er dann aber das viele Geld verdient??? Ich würde mal sagen, auf Millionenverluste fallen keine Steuern an...

In diesem Zeitraum hat sich der DAX gevierteilt, viel Geld kann man da eigentlich nur mit PUT Scheinen verdienen. Sehr simpel.
Wir wissen nicht, womit Hoeneß sein Geld an den Finanzmärkten verdient hat. Die Quellen sind ziemlich fragwürdig, aber daß die Spekulationen ins Kraut schiessen, ist das normalste der Welt.

Vor allen Dingen wissen wir nicht, was und ob er überhaupt in den letzten Jahren weiter spekuliert hat. Nach eigenen Angaben nicht, nur sind die nicht besonders glaubwürdig. Tatsache ist, daß er sich in einem sehr besonderen Moment, in dem die Nachrichtenlage für Borussia Dortmund und die BVB Aktie so excellent wie noch nie war, abfällig zur BVB Aktie geäußert hat.

Das Zitat von Uli Hoeneß, welches die Süddeutsche zitiert, ging ja noch weiter:

"Die Dortmund-Aktie kann man an die Wand kleben. Ich werde meine verkaufen, weil sie nach dem Sieg gegen uns nicht gestiegen, sondern gefallen ist. Das ist ein schlechtes Zeichen"

oh lala. Wie deckt sich das denn mit der Studie der FU München???

Dann hat er Watzke noch Märchen unterstellt, was die Personalkosten angeht...

So etwas kann für die Süddeutsche Zeitung doch nur bedeuten ACHTUNG!!! Entweder man deutet die Dinge so, wie sich nun mal anbieten: Wer sich in so einem bizarren Moment äußerst medienwirksam abfällig über die BVB Aktie äußert, führt der was im Schilde??? Die Frage dürfte nach gegenwärtiger Nachrichtenlage erlaubt sein.

Oder aber man hält sich tunlichst von diesem Thema fern, zu heiß, zu spekulativ, zu wenig faktisch untermauert, zudem wäre die geneigte Münchner Leserschaft für so etwas kaum empfangsbereit nur eine Woche vor dem Champions League Finale.

Stattdessen benutzt die Süddeutsche Zeitung diesen unsäglichen Quatsch als tatsächliches Argument gegen die BVB Aktie, das ist richtig unterirdisch, kann ich nicht anders sagen.


Quellen:
Süddeutsche, 18.5.2013
Aktien für die Fans (Originaltitel: "Eine Aktie für die Wand")

Durchschnittlicher Ausgabekurs 4,98

BVB-Aktionäre der ersten Stunde

NWZ online, 12.11.2010
„BVB-Aktie kann wieder atmen“  (CFO Treß über Großaktionäre, die ihre BVB Aktien verkauften)

über 70 Millionen Einnahmen für den Champions League Verlierer

despektierliche Zitate zu Borussia Dortmund:
Hamburger Abendblatt, 16.4.2012
Hoeneß will seine Dortmund-Aktien verkaufen

Spekulationen über das Börsenverhalten von Uli Hoeneß:
Politplatschquatsch, 25.4.2013
Besser als Goldman Sachs: Das Hoeneß-Depot


13.05.2013

BVB-CFO Treß: "Kein Wettrüsten mit den Bayern"

aus dem Interview mit Finanzvorstand Treß bei Finance TV vom 13.5.2013:

Kein Wettrüsten mit den Bayern

- Gesamteinnahmen in der Champions League liegen bei über 70 Millionen Euro

- Sponsoren Einnahmen werden in andere Preiskategorien rutschen

- die Personalkosten sind zu 40% variabel

Auf die Frage, ob Borussia Dortmund genau wie vor 15 Jahren, als man in der Champions League triumphierte ein Wettrüsten mit Bayern München beginnt, hatte Finanzvorstand Treß ein klare Antwort gegeben. Zudem wies er auf einen gravierenden Unterschied hin: Damals hatte man 200 Millionen Schulden bei einem Umsatz von 75 Millionen, heute hat man 50 Millionen Schulden, bei einem Umsatz von deutlich über 200 Millionen Euro.

Kleine Anmerkung von mir: Der Umsatz von Borussia Dortmund wird im laufenden Geschäftsjahr bei über 300 Millionen liegen. Watzke nannte noch vor dem Viertelfinal Einzug 250 Millionen Umsatz als realistisch, nun kommen auch noch 37 Millionen für den Götze Transfer, sowie weitere Champions League Einnahmen hinzu.

29.04.2013

Der BVB Aktienkurs (Stand 7.8.2013)

Der komplette BVB kommt derzeit auf eine Marktkapitalisierung von ca. 190 Millionen Euro, das scheint mir absurd wenig.

- Derzeit wird die Aktie zu einem 2013 KGV von 2,5 gehandelt. Ergebnis wird von Edison Research auf 1,17 geschätzt. 2014 KGV liegt bei 5,6. Anscheinend wird der Götze Transfer durchweg negativ gesehen. Ich finde aber eine erneute Qualifikation für die Champions League in der nächsten Saison auch ohne Götze sehr wahrscheinlich. Man hat gegenüber der Konkurrenz die weitaus besten Mittel, sich als NR.2 in Deutschland zu etablieren, es sollte normalerweise mindestens für Platz 4 in der nächsten Saison reichen.

- Eine Marktkapitalisierung von 190 Millionen Euro ist auch im Vergleich zum Umsatz viel zu niedrig. Der Umsatz wird in dieser Saison 300 Millionen wohl überschreiten.

- operativ ist man schuldenfrei. Man hatte mal 180 Millionen Schulden, die Substanz ist also um 180 Millionen gestiegen, simpel gesagt. Das Stadion hat laut Gutachten einen Wert von 190 Millionen Euro.

- der Wert der Marke wird mit 260 Millionen Dollar angegeben.

- die stillen Reserven in Form eines werthaltigen Kaders sind in vier Jahren von 109 Millionen auf 282 Millionen gestiegen, ein Anstieg von satten 173 Millionen Euro, trotz der namhaften Abgänge von Kagawa und Götze

- der bilanzierte Wert des Kaders steigt jedes Jahr um 50%, 25 Millionen letzte Saison, 38 Millionen diese Saison und in der nächsten Saison wird er aufgrund von massiven Zukäufen wohl auf mindestens 55 Millionen steigen

- das operative Geschäft läuft glänzend wie noch nie. Die Einnahmen aus der Champions League sind gegenüber dem Vorjahr um satte 200% gestiegen, die Gesamteinnahmen belaufen sich laut CFO Treß auf rund 75 Millionen Euro

- in der nächsten Saison wird man durch den neuen TV Vertrag zweistellige Millionen Mehreinnahmen haben. Dieser neue TV Vertrag wurde als Quantensprung gefeiert, Borussia Dortmund profitiert überdurchschnittlich davon.

- mögliche Mindereinnahmen in der nächsten Saison werden nicht nur durch den neuen TV teilweise kompensiert, sondern auch durch neue oder verbesserte Sponsorenverträge, der Vertrag mit Turkish Airlines bietet da einen ersten Vorgeschmack, geschätzte Einnahmen liegen bei 10 Millionen Euro für drei Jahre.

- Die neueste Analyse von Close Brothers Seydler vom 23.5.2013 kommt zu einem Kaufrating mit dem Kursziel 5 Euro. Dabei wird das Umsatzziel für das laufende Geschäftsjahr mit 289,4 Mio sehr konserativ geschätzt, auch das Ergebnis pro Aktie wird höchstwahrscheinlich deutlich übertroffen.

- Die Dividende wird vermutlich um über 50% erhöht, für die von Close Brothers Seydler geschätzten 10 Cent müsste man lediglich ein Zehntel des Gewinns verwenden.

Quellen:
Analyse von Close Brothers Seydler vom 23.5.2013
Edison Research: KGV 2,5
Der Wert der Marke BVB
Haben Fußballaktien keine Substanz?
Champions League Einnahmen
Sponsoren Einnahmen
operativ schuldenfrei

23.04.2013

Bitterböser Nachgeschmack

Daß der Transfer von Mario Götze ausgerechnet jetzt veröffentlicht wurde, hat einen bitterbösen Nachgeschmack. Laut Informationen des ZDF kamen die Informationen aus München. "Vom Timing her ein Foul am deutschen Fußball, bei dem es nur Verlierer gibt."

http://www.zdf.de/

Zudem haben die Offiziellen von Bayern München nicht über Mario Götze mit Borussia Dortmund kommuniziert.

Für das Image von Bayern München wird das sicherlich nicht zuträglich sein. Erst die Nachricht, Hoeneß hätte 12 Jahre lang ein Konto in der Schweiz unterhalten, für das er keine Kapitalertragssteuern entrichtete, mit einem Schuldeingeständnis erster Güte und nun das.

"Kaum verwunderlich, bei Bekanntheit und Einzigartigkeit sind die Bayern spitze, aber beim Image bestenfalls Mittelmaß." heißt es beim Mafo.de Markenranking, mit einer klaren Tabellenführung für Borussia Dortmund. Scheint so, als würde sich dieser Trend sogar nocht verstärken, obwohl die Bayern in dieser Saison eine äußerst erfolgreiche Saison spielen.

Der Wert der Marke BVB  

Auch der  Kommentar der Süddeutschen hat es in sich:

http://www.sueddeutsche.de/

"Überrascht über die Wucht der moralingesäuerten Diskussion um ihren steuersündigen Präsidenten haben die Münchner wohl recht gezielt einen Transfercoup hinausposaunt..."

http://www.welt.de/

Zumal jeden Tag neue Nachrichten zum Fall Hoeneß herauskommen:
Richter erließ am 20.3.2013 vorläufigen Haftbefehl gegen Hoeneß, er kam gegen eine Kaution von 5 Millionen Euro frei. Es ist ein ernsthafter Hinweis, daß die Selbstanzeige nicht strafbefreiend sein könnte.

http://www.sueddeutsche.de/


24.03.2013

Der BVB und die Analysten

Der Dialog mit Klaus Kränzle von Westend Brokers Research endet aprupt, da Westend Brokers die Erstellung von Research eingestellt hat, siehe auch hier (Quelle in den Kommentaren):

Offener Brief an den Analysten Klaus Kränzle

Ich nehme das zum Anlaß ein kleines Fazit zu ziehen. Denn anscheinend hat auch der Analyst Sebastian Hein seine Coverage eingestellt. Ich habe zwar nicht persönlich mit ihm gesprochen, wohl aber mit dem Leiter der IR Abteilung des BVB, Dr. Robin Steden, der mir die kolportierten Gerüchte aus den Internetforen bestätigte. Nach einigen gravierenden Fehlanalysen von Sebastian Hein begann ein Shitstorm in den Foren, denn die Empörung war gewaltig.

Sebastian Hein von Lampe hatte am 14.11.2011 einen Gesamtumsatz von 134,8 Millionen für die Saison 2012/13 angenommen. Das ist gerade mal eineinhalb Jahre her. Am 20.6.2012 hatte er diese Schätzungen angepaßt auf 168,7 Millionen. Tatsächlich wird das von Watzke genannte Umsatzziel von 250 Millionen sogar noch übertroffen. Daß er mit den Schätzungen so derartig daneben lag, war auch lange vorher schon augenfällig. Daß er bei einem Schlußkurs von 2,25 zum Zeitpunkt der Analyse ein Kursziel von 2,60 angibt, dabei aber nur das Rating "Halten" erteilt, erschien einigermaßen bizarr. Denn im Disclosures wird verbindlich mitgeteilt, das "Halten" eine Kursentwicklung von 0 - 10% bedeutet. Derlei Fehler gibt es einige, es wäre müßig sie alle aufzuzählen.

Zwar sind derartige Analysen nicht wirklich wichtig für die Kursentwicklung einer Aktie. es hat mich aber zusehend genervt, daß zahlreiche Kommentaren sich ausschließlich auf die Analysten Sebastian Hein, bzw. Klaus Kränzle berufen hatten, ohne anscheinend eigenständige Recherchen anzustellen.

Interviews vom Deutschen Anleger Fernsehen zur BVB Aktie gab es hauptsächlich mit den genannten Analysten, das Interview mit Finanzvorstand Treß war da eine sehr gute Ausnahme:

Finanzvorstand Treß beim Eigenkapitalforum 2012

Auch das Handelblatt oder die Wirtschaftswoche hatte sich vornehmlich auf in meinen Augen nicht gute Analysen der genannten Analysten berufen.

Die BVB Aktie in den Medien

Zwar ist es generell gut, wenn man vorsichtig analysiert und die Risiken benennt. Es ist aber nicht stimmig, wenn man annimmt, daß ein Fußballverein generell keine Spieler verkauft, bzw. man in allen Wettbewerben schlecht abschneidet. Daß der BVB in der Saison 2010/11 und 2011/12 bereits in der Rückrunde im internationalen Wettbewerb nicht mehr vertreten war, ist zwar als negativ zu werten, es macht aber ein schlechtes Abschneiden in der Bundesliga deutlich unwahrscheinlicher. Man hätte zumindest darauf hinweisen müssen, welche Umsätze und Gewinne möglich gewesen wären.

Und man hätte natürlich einen Peergroup Vergleich anstellen müssen. Aber seis drum. Mittlerweile gibt es von GSC Research eine Analyse, die zwar ähnlich vorsichtig agiert (Umsatzwachstum von 0,6%), dabei aber ein Kursziel nennt, daß zumindest den Erfolgen der Vergangenheit Rechnung trägt, ohne dabei besonders optimistisch in die Zukunft zu blicken.

GSC Research empfiehlt Kaufen bei Kursziel 3,80


22.03.2013

Offener Brief an den Analysten Klaus Kränzle



Sehr geehrter Herr Kränzle,

in Ihrer Analyse zur BVB Aktie vom 12.9.2012 schreiben Sie folgendes:

"For the current Bundesliga season we expect Dortmund to secure rank 1 to 3, which enables participation in 2013/14 UCL group stage."

Damit sind Sie also den Prognosen aller Experten und auch der Buchmacher gefolgt, nämlich das es als wahrscheinlich anzusehen ist, daß sich der BVB erneut für die Champions League qualifiziert.

Wenngleich ich Ihr Kursziel schon da als zu niedrig angesehen hatte, konnte ich aber gut nachvollziehen, daß Sie für den Fall, der BVB würde in der aktuellen Champions League besser abschneiden, ein Überarbeiten Ihres Kursziels in Aussicht stellen:

Ihre Analyse vom 15.11.2012:

"After a convincing performance this might be too cautious but highlights the unpredictable football business. We might change our assumptions if BVB finally secures rank 1 or 2"

Nach einem überragenden ersten Platz, haben Sie tatsächlich Ihr Kursziel angehoben, aber nur um 5 Cent. Deutlich zu wenig, wie ich finde. Aber dann mußte ich feststellen, daß Sie plötzlich sehr überraschend Ihre Erwartungen für die Bundesliga Saison heruntergeschraubt hatten:

Ihre Analyse vom 12.12.2012:

"Borussia Dortmund has reached an unexpected first rank in its challenging Champions League group. Therefore we have risen our sales estimates by around EUR5m. For 2013/14 we calculate with a participation in the Europa League."

Borussia Dortmund würde sich also nur für die Euro League qualifizieren, was deutliche Mindereinnahmen im zweistelligen Millionenbereich bedeuten würde. Gleichzeitig gingen Sie nunmehr davon aus, daß der BVB bereits im Achtelfinale der Champions League ausscheiden würde, anders kann man Ihre Gewinnschätzungen nicht deuten.

Sie gingen also davon aus, daß der BVB trotz Wegfalls der Mehrfachbelastung in der Bundesliga zurückfallen würde und das trotz der Tatsache, daß der BVB in der Rückrunde ein Heimspiel mehr hat. Das wäre in der Tat ein sehr negatives Szenario, daß mir Ihre sehr vorsichtige Prognose aber zugleich zugänglicher gemacht hat.

Nun bin ich aber maximal konsterniert, daß Sie in dem Interview vom Deutschen Anleger Fernsehen am 18.1.2013 in der Bundesliga plötzlich wieder von Platz 2-3 ausgehen.

Wie erklärt sich dieser Widerspruch? Ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob man sich erneut für die Champions League qualifiziert oder eben nicht, genau dies kommunizieren Sie ja auch in Ihrem Interview!

In dem Interview sagen Sie zudem, Sie müßten schmunzeln über die Beiträge in den Internetforen, wenn sich Leute über Ihre Kursziele aufregen. Dazu kann ich sagen, ich muß dort gelegentlich auch schmunzeln, aber natürlich nicht über jeden Beitrag. Es gibt dort vollkommen unterschiedliche Kurserwartungen.

Allerdings sind die Erwartungen insgesamt deutlich höher als Ihre. Das hat den simplen Grund, daß die meisten eben nicht von Platz 5 ausgehen wie Sie in Ihrer Analyse vom 12.12.2012. Und daß die Mehrheit der Diskuttanten eben nicht einfach mal so die Erwartungen für die Bundesliga Saison herunterschraubt, ohne einen besonderen Grund. Man handelt mehrheitlich das wahrscheinliche Szenario.

Der BVB hat bis jetzt in der Champions League ca. 30 Millionen (!!!) mehr eingenommen, als selbst einkalkuliert, gleichzeitig ist die Grundvoraussetzung einer erneuten Qualifikation für die Champions League gewahrt. 


Finanzvorstand Treß erwartete 22 Millionen Einnahmen für die Champions League:

http://www.news.de/sport/855309348/bvb-erwartet-nach-meistertitel-und-pokal-rekordgewinn/1/

Stattdessen sind es mittlerweile 53 Millionen:

http://bvbaktie.blogspot.de/2013/03/champions-league-einnahmen.html

Von den ganzen Begleitumständen, nämlich gestiegene Merchandising Erwartungen, weiter steigende Sponsoren und Werbeeinnahmen, sowie weitaus bessere Chancen auf dem Transfermarkt aufgrund der Champions League Erfolge mal abgesehen.

Sie gehen anscheinend davon aus, daß ganz generell keine Spieler verkauft werden, wohl aber gekauft werden, was ein erhebliches Risiko darstellen würde. Dem kann ich absolut nicht folgen. Ich gehe hier, wie in allen anderen Punkten, vom wahrscheinlichen Szenario aus. 

Natürlich will ich nicht abstreiten, daß ein Risiko vorhanden ist, wie bei jeder Aktie. Aber die Aktie wird auch mit einem unfaßbaren Risikoabschlag gehandelt, dadurch wird die Chance ungleich höher, während das Risiko für sinkende Kurse minimiert wird.

In dem Interview äußern Sie auch Ihre Enttäuschung über die niedrige Dividende. Dazu möchte ich anmerken, ich finde es einigermaßen fantastisch, daß man eine Dividendenrendite von satten 2% erreicht, obwohl man nur ein Zehntel des Gewinns ausschüttet. 

Ich finde auch die ganz erheblich gestiegenen stillen Reserven äußerst beachtlich und bin sehr verwundert, daß das weder in Ihren Analysen, noch in Ihren Interviews überhaupt erwähnt wird. Konkret ist der Kaderwert in drei Jahren um 145 Millionen auf 254 Millionen Euro gestiegen, während der Kader nur mit 38 Millionen bilanziert ist.

Ab wann finden Sie das denn interessant oder überhaupt erwähnenswert? Der gesamte BVB kommt auf eine Marktkapitalisierung von unter 200 Millionen Euro. Wie kommt es, daß sie bei einem Aktienkurs von 2,84 und einer Marktkapitalisierung von 173 Millionen Euro auf das gestiegene Risiko hinweisen? Dieses Risiko ist doch eher gesunken, zwar ist der Aktienkurs gestiegen, dabei aber nur der galoppierend guten Nachrichtenlage hinterher gehechelt. Noch nie wurde die Aktie zu einem so niedrigem KGV gehandelt, aktuell gerade mal 6,xx. 

Sehr seltsam finde ich auch, daß Sie überhaupt nicht mehr auf die Peergroup hinweisen. Seit geraumer Zeit wird wieder die Manchester United Aktie gehandelt. Manchester United kommt auf eine Marktkapitalisierung von 2,7 Milliarden bei einem KGV von 72. Das sehe ich zwar als deutlich überbewertet an, dennoch komme ich dabei unweigerlich zu dem Schluß, daß die BVB Aktie deutlich mehr Chancen als Risiko hat. 

Zusammenfassend möchte ich sagen, daß ich ein gewisses Verständnis für den Ärger in den Internetforen habe, da man nicht nachvollziehen kann, daß Sie plötzlich in Ihrer letzten Analyse von einer Nichtqualifikation zur Champions League ausgehen, während Sie sich in Ihrem Interview dabei selbst widersprechen und sich dann noch über den Ärger in den Internetforen lustig machen. 

17.03.2013

Champions League Einnahmen (Stand: 24.7.2013)

Hier mal eine kleine Aufstellung der bisherigen Einnahmen aus der Champions League.

Teilnahmeprämie 8,6 Mio., Punkteprämien in der Gruppenphase 5,0 Mio., Prämien für das Achtelfinale 3,5 Mio., Viertelfinale 3,9 Mio., Halbfinale 4,9 Mio., Finale 6,5 Mio.

Insgesamt 32,4 Millionen Prämien


Die Einnahmen aus dem Market-Pool sind geringer als bislang angenommen und belaufen sich auf 21,761 Millionen Euro.

Bei den Zuschauereinnahmen rechne ich sehr vorsichtig mit ca. 1,6 Mio. Einnahmen pro Spiel. Das wären bei garantierten 6 Heimspielen insgesamt 9,6 Millionen Euro.

Eine große Unbekannte sind die Erfolgsprämien seitens der Sponsoren, sie dürften im zweistelligen Millionenbereich liegen.


In der "Euro am Sonntag" hat der CFO Treß die Angaben zu den Champions League Einnahmen präzisiert.

Insgesamt liegen die Einnahmen bei rund 75 Millionen. 


Finanzvorstand Treß in einem Interview mit Finance TV:

Finance TV, 13.5.2013
Kein Wettrüsten mit den Bayern

Die Welt, 11.4.2013
FC Bayern und BVB kassieren 120 Millionen Euro

Euro am Sonntag, 26.5.2013
Champions League machts möglich: BVB rechnet mit weiterem Rekordjahr


26.02.2013

Halbjahresbericht



Eine kurze Zusammenfassung des Halbjahresberichts vom User echec aus dem Wallstreet Online Forum:

Konzernergebnisrechnung

Insgesamt lag der Konzernüberschuss im 2. Quartal bei rund 11,7 Mio. EUR bzw. 19 Cent je Aktie. Erfreulich ist vor allem die Umsatzentwicklung mit deutlichen Steigerungen gegenüber dem Vorjahresquartal in allen Bereichen:

Spielbetrieb +10%
Werbung +29%
TV-Vermarktung +22%
Merchandising +32%
Umsatz gesamt +24%

Die Einnahmen aus dem Kartenverkauf brachten aufgrund von 5 Bundesliga- und 2 CL-Heimspielen das erwartete Ergebnis. Im 2. Halbjahr sind es insgesamt 9 BL- und mindestens 1 CL-Heimspiel.

Bei der TV-Vermarktung ist zu berücksichtigen, dass erst 31,273 Mio. EUR für die Champions-League verbucht wurden. Dies dürfte gerade mal den Festbetrag (8,6 Mio. EUR), die Punktprämien (5 Mio. EUR) sowie den fixen Pools ( 45% aus 39 Mio = 17,6 Mio. EUR) betreffen. Die Einnahmen für das Achtelfinale und der variable Pool, welche auf jeden Fall deutlich >10 Mio. EUR betragen werden, kommen im 2. Halbjahr noch dazu. Im 2. Halbjahr des Vorjahres hat der BVB aus der TV-Vermarktung der CL übrigens nur noch 1,565 Mio. EUR erhalten.

Die höchsten Steigerungsraten gab es bei Werbung und Merchandising. Hier führen die sportlichen Erfolge sowie die gestiegene Popularität des BVB zu immer höheren Einnahmen.

Bei den Ausgaben ist die Personalkostensteigerung mit 35% gegenüber dem Vorjahr echt heftig und hat ein Rekordergebnis leider verhindert. Hier stellt sich die Frage, wie hoch der Prämienanteil für die Erfolge in der CL ist. Im nächsten Quartalsbericht wird sich zeigen, wohin die Reise geht. Neben höheren Spielergehältern verursacht auch die gestiegene Mitarbeiterzahl (527 gegenüber 448 im Vorjahr) entsprechende Mehrkosten
Die übrigen Ausgabeposten lagen im Rahmen der Erwartungen.


Konzernbilanz
Der Wert des Spielerkaders ist durch die Sommertransfers inzwischen auf den immer noch extrem niedrigen Betrag von 38,5 Mio. EUR gestiegen, die Bilanzsumme beläuft sich jetzt auf 272,8 Mio. EUR.

Die Vermögenswerte haben sich im 1. Halbjahr um 24 Mio. EUR erhöht. Ursächlich hierfür ist neben dem Spielerkader der deutlich gestiegene Cashbestand.

Die langfristigen Schulden sind mit 92,8 Mio. EUR nahezu unverändert, die kurzfristigen Schulden haben sich um knapp 15 Mio. EUR erhöht und liegen jetzt bei 76,6 Mio. EUR. Die Finanzverbindlichkeiten belaufen sich immer noch auf 74,7 Mio. EUR. Das Working Capital (Differenz von Umlaufvermögen und kurzfristigen Verbindlichkeiten) ist unverändert negativ.

Das Eigenkapital konnte mit 103,3 Mio. EUR weiter gestärkt werden, die Quote hat sich inzwischen auf den Höchstwert von 37,9% erhöht!


Kapitalflussrechnung
Im 1. Halbjahr hat das gute Ergebnis zu einem CF aus betrieblicher Tätigkeit von 15,683 Mio. EUR geführt.

Beim CF aus Investitionen mussten im 2. Quartal nochmals rund 10 Mio. EUR aus den „Sommereinkäufen“ gezahlt werden – vermutlich die letzte größere Rate. Deshalb errechnet sich für das Halbjahr ein Minus von 5,152 Mio. EUR.

Der CF aus Finanzierungstätigkeit lag durch eine Darlehensaufnahme in Höhe von 8,55 Mio. EUR bei 1,155 Mio. EUR. Leider wird nicht näher aufgeführt, um was für ein Darlehen es sich handelt, laut Bilanz dürfte es ein kurzfristiges sein. Vielleicht sind die CL-Gelder erst spät ausgezahlt worden!? Ist aber reine Spekulation. Ansonsten ist erstmalig auch die Dividendenausschüttung enthalten.

Der Cashbestand konnte insgesamt um 11,7 auf rund 17 Mio. EUR gesteigert werden, ist aber angesichts der kurzfristigen Schulden immer noch nicht üppig.


Fazit
Der überaus erfreulichen Umsatzentwicklung in allen Bereichen stehen deutlich gestiegene Personalaufwendungen gegenüber, die den Gewinn schmälern. Dies beeinträchtigt den guten Gesamteindruck. Positiv ist die Stärkung der Eigenkapitalquote sowie der starke Cash Flow.

Der Ausblick für das kommende Halbjahr ist angesichts bereits feststehender CL-Einnahmen >10 Mio EUR sowie dem Transfererlös für Perisic positiv. Sollte der BVB das Viertelfinale oder mehr in der CL erreichen und zusätzlich einen hohen Transfererlös für Lewandowski erzielen, würde dies mit weitem Abstand das beste Jahresergebnis in der Geschichte des Vereins bedeuten. Es kann sich jeder selbst ausrechnen, was dies für den Kurs bedeuten würde!

Die BVB Aktie in anderen Blogs


Viel Erwähnung findet die BVB Aktie noch nicht in den Blogs. Aber es gibt Ausnahmen:

Börsenblogger, 27.11.2012
Borussia Dortmund: Nach wie vor Fan-Spielerei als seriöse Investmentchance

Der Artikel hat einigen Wirbel ausgelöst, bei der anschließenden Diskussion ging es teilweise hoch her. Man kann es der Redaktion nicht hoch genug anrechnen, daß sie diese angenommen hat!!!

Börsenblogger, 26.2.2013
Borussia Dortmund räumt mit den Vorurteilen in Sachen Fußball-Aktien auf

"Mit den jüngsten sportlichen und ökonomischen Erfolgen sowie der positiven Entwicklung beim Aktienkurs von Borussia Dortmund, könnte der Verein unter Beweis stellen, dass Aktien von Fußballvereinen mehr als nur Fan-Spielerei sein können."

Das findet meine vollste Zustimmung und Anerkennung. Manchmal können Diskussionen also doch etwas bewirken, ganz eigentlich sind die Blogs genau dafür auch da.

The Swiss Ramble, 29.10.2012
Borussia Dortmund - Back In The Game

Sehr interessanter Blog, mit vielen Grafiken und Statistiken rund um Borussia Dortmund. Es geht dabei auch vornehmlich um den internationalen Vergleich. Lesenswert!


Am 28.3.2013 hat Marco Mesirca auf der Seite spielverlagerung.de eine sehr interessante und umfangreiche Analyse zu den Finanzen des BVB veröffentlicht. Ich würde sagen, das ist die bisher kompletteste Analyse die ich im deutsch sprachigem Internet gelesen habe:

BVB - Die Wiedergeburt des gelben Rivalen

Das Handelsblatt

Obwohl sich der Aktienkurs mit Tiefstständen bei 0,80 bis auf zuletzt 3,20 glatt vervierfacht hat, sind die Kommentare überwiegend negativ. Zuletzt hat sich das etwas gebessert, aber von irgendeiner Euphorie ist nichts zu spüren. Das ist einigermaßen erstaunlich, die Aktie ist nicht nur sehr gut gelaufen, es wird mittlerweile auch eine Dividende gezahlt und die Bewertung ist weiterhin außerordentlich attraktiv.

Handelsblatt, 10.4.2012
Schwarz-gelbe Traumbilanz in Gefahr
Es wurde von völlig falschen Annahmen ausgegangen, z.B. daß der Hauptsponsor Evonik 7,5 Milliarden zahlt. Könnte man sagen Flüchtigkeitsfehler, Milliarden, Billiarden, oder nur Millionen, passiert jedem Mal. Tatsächlich sind es aber nicht 7,5 Millionen, sondern 10,5 Millionen. Die Gelder von Puma wurden nicht erwähnt. Immerhin haben sie das aufgrund der Kommentare mittlerweile korrigiert, Evonik 10 Millionen, auch Puma wird erwähnt. Aber dadurch verliert die Grundaussage, nämlich daß die schwarz-gelbe Traumbilanz in Gefahr ist, ihr Fundament.
Bei den kolportierten Gehältern orientieren sie sich anscheinend an der BILD Zeitung, explizit das Gehalt von Götze wurde aber vom BVB dementiert. Es gäbe viel glaubwürdigere Quellen, zum Beispiel die Süddeutsche, deren Journalist Freddie Röckenhaus sehr nah an Borussia Dortmund dran ist.

Des weiteren äußerte sich das Handelsblatt zu den gestiegenen Marktwerten der Spieler: "Nach Angaben des Sportportals transfermarkt.de sind die Angestellten zusammengerecht 190 Millionen Euro wert. Allerdings nur in der Theorie. Schließlich hat der Verein gar nicht vor, seine besten Leute zu verscherbeln." Tatsächlich wurden Kagawa und Barrios für 24 Millionen verkauft. Deren Einkaufswert lag insgesamt bei 4,5 Millionen.
"Ganz und gar nicht theoretisch, sondern sehr handfest sind dagegen die hohen Gehaltskosten. Das teure Personal ist einer der Gründe für die schwache Entwicklung der Borussia. Schließlich wollen Investoren vor allem Gewinne sehen – die werden aber größtenteils wieder aufgefressen."



Tja, der BVB hat seinen Gewinn vervielfacht, mehr kann man sich nicht irren. Sehr interessant sind auch die zahlreichen Kommentare bei diesem Artikel. Da haben sich einige vollkommen zu Recht sehr aufgeregt. 

Handelsblatt, 25.2.2013

Dieser Artikel liest sich schon wesentlich besser, man beruft sich nicht mehr auf die BILD Zeitung oder auf falsche Analysen, sondern hat vorher Finanzvorstand Treß interviewt, also selbst recherchiert. Immerhin.

Trotzdem ist der Titel (ursprünglicher Titel: "Erfolgsgeschichte ohne Auszahlung") einigermaßen bizarr. Die Erfolge haben für steigende Kurse gesorgt, dazu gibt es erstmals eine Dividende, was will man denn mehr?
"Doch von diesem Märchen können nur Aktionäre profitieren, die in den letzten Jahren eingestiegen sind."

Das klingt wie Realsatire. Das Handelsblatt möchte, daß man davon profitiert, ohne daß man die Aktie kauft?

Interessanter ist da schon das Interview mit Treß:

Handelsblatt, 25.2.2013

Der Titel ist stimmig. Keiner erwartet vom BVB eine Marktkapitalisierung von einer Milliarde Euro, stünde der Aktienkurs bei 4 Euro, hätte man eine Marktkapitalisierung von unter 250 Millionen Euro, das klingt nicht vermessen.

Sehr aufschlussreich sind die Aussagen von Treß:

"Der sportliche und wirtschaftliche Erfolg ist im Aktienkurs noch nicht vollständig reflektiert."

Zwar hat sich der Aktienkurs zuletzt sehr gut entwickelt, dennoch ist die Aktie bei einem KGV von 6,xx und einem anvisierten Rekordjahresumsatz von 250 Millionen Euro keineswegs überbewertet. 

"Der Ausgabekurs lag ... bei durchschnittlich 4,98 Euro"

"Wir sehen leider, dass viele Leute die Vergangenheit, die Borussia Dortmund hat, noch weiter präsent haben und die Veränderungen in der Führung nicht goutieren ... Wir arbeiten daran, dass sich unsere Arbeit auch am Kapitalmarkt angemessen in der Bewertung unserer Aktie niederschlägt. Wir haben sicher Potential für einen weiteren Kursanstieg."

Klingt gut. Er versucht nicht, durch übertriebene positive Äußerungen Leute in die Aktie zu treiben, sondern reflektiert, warum der Aktienkurs eine so niedrige Bewertung aufweist.

25.02.2013

TV Gelder für die Bundesliga (Stand 9.7.2015)

In dieser Saison werden die Einnahmen aus der TV Inlandsvermarktung um 27,9% steigen.

Die durchschnittlichen Erlöse steigen sogar um 52% in den nächsten 4 Jahren.

Hier eine genaue Auflistung der TV Gelder für die Bundesliga:

2010/11: 404 Mio
2011/12: 413 Mio
2012/13: 438 Mio
2013/14: 560 Mio
2014/15: 615 Mio
2015/16: 663 Mio
2016/17: 673 Mio

"Die Steigerung des TV-Vertrages auf die nunmehrige Summe ist ein Meilenstein in der Geschichte der Bundesliga", sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge.

Die Welt, 17.4.2012,
Die Bundesliga feiert einen Quantensprung

Borussia Dortmund steht in der TV Rangliste auf Platz 1 und profitiert damit überdurchschnittlich vom neuen TV Vertrag:

Fernsehgelder 2013/14

Der Kicker vom 2.9.2013, Seite 86 nennt leicht höhere Beträge, nämlich 33,93 Millionen für Borussia Dortmund.

Bei der Auslandsvermarktung hingegen steckt die Bundesliga noch in den Kinderschuhen. Zwar konnten sich die Erträge gegenüber der letzten Rechteperiode immerhin um rund 50% steigern, die 71,6 Millionen sind im Vergleich mit den 562 Millionen der Premier League aber noch sehr mickrig.

Laut einer Studie von Ernst & Young vom 7.8.2013 könnten die Einnahmen aus der Auslandsvermarktung mindestens das Niveau der italienischen oder spanischen Liga erreichen, sie könnten sich also verdoppeln.

Wirtschafts Blatt, 8.8.2013
Deutsche Fußball-Profiklubs sind investitionsfreudig

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL) Christian Seifert hält eine drastische Steigerung bis hin zu einer Verdopplung der Einnahmen bis 2015 für realistisch. 

Seifert: "Ein Champions League-Sieg würde sicher helfen, den Wert der Bundesliga in der Welt zu erhöhen. Aber das ist nicht planbar."

Tja, innerhalb kürzester Zeit haben sich die Ereignisse überschlagen, zum ersten Mal in der Geschichte der Champions League standen zwei deutsche Klubs in einem Champions League Finale. Damit hat sich der Wert der Bundesliga schon jetzt signifikant erhöht.

The Wallstreet Journal, 22.2.2013
Bundesliga will mit Elite-Klubs das Ausland erobern

Sowohl in der TV Inland- als auch Auslandsvermarktung, sowie den Sponsoreneinnahmen liegt die englische Premier League aber immer noch uneinholbar vor der Bundesliga.

The Swiss Ramble vom 20.6.2012:
In The Premier League, The Sun Always Shines On TV

21.02.2013

Finanzvorstand Treß beim Eigenkapitalforum 2012

Sehr interessantes und ausführliches Interview mit Finanzvorstand Treß. 

Wer nicht nur bei der Emission zu 11 Euro dabei war, sondern auch bei jeder Kapitalerhöhung, kommt auf einen durchschnittlichen Ausgabekurs von 4,98. 

Leider würde der Kapitalmarkt noch nicht so sehr darauf reagieren, was der BVB seit der Fastinsolvenz im Jahr 2005 geschaffen hat: 

- 140 Millionen Schulden wurden abgebaut, 
- Umsatzsprung von 75 Millionen auf heute 215 Millionen,  
- beim Ergebnis gab es einen Sprung von fast 80 Millionen Verlust auf plus 27 Millionen im Konzern
- Aktie wäre sicherlich deutlich über 3 Euro wert, wenn man auch die stillen Reserven berücksichtigt



Kleine Anmerkung zu den stillen Reserven in Form eines werthaltigen Kaders:

In der Saison 2005/06 hatte der Kader einen Wert von 78 Millionen. Demgegenüber steht ein heutiger Wert von ca. 250 Millionen, bei einer gezahlten Ablöse von nur 58 Millionen Euro.